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Der Corleone Barber Shop

Jeder der den "Corleone Barber Shop" besucht ist erst einmal begeistert, denn der Friseursalon in der jugendlichen Dresdner Neustadt versetzt einen direkt in die 20er Jahre zurück. Sofort fühlt man sich wohl und gut aufgehoben. Am besten beschreibt folgender Artikel Joergs "Baby":

Der Corleone Barber Shop
Italien 1923. Es tobt ein Machtkampf zwischen den zwei rivalisierenden Mafiaclans der Stadt. Ich schaffe es gerade noch, in einen Laden zu flüchten, bevor eine Maschienengewehrsalve die Hauswand durchlöchert.

Noch völlig außer Atem sehe ich mich um. Eine Frau in Hochzeitskleidern sitzt vor einem Spiegel. Hinter ihr steht ein Mann der ihrem Haar, passend zu dem festlichen Anlass, den letzten Schliff gibt. Währenddessen ist eine junge Dame damit beschäftigt ihrem Gesicht, mittels Makeup, den richtigen Ausdruck zu verleihen. Vor mir an der Bar sitzen zwei Männer und schlürfen gemütlich ihren Wein, darauf wartend ihre Kinder oder Frauen in neuem Antlitz wieder nach Hause mitzunehmen. Ein Herr mittleren Alters steigt derweil zielstrebig eine Treppe hinab. Ich frage unauffällig den Barkeeper, ob man da unten ein Hinterzimmer finde, in dem man in Ruhe eine Runde Poker spielen könnte. Er schüttelt bedächtigt den Kopf. Ein Wunderwerk der Technik sei dort verborgen. Mir wird erklärt, dies sei ein Fotostudio, ein richtiges professionelles gar, mit Model-, Portrait- und Bandfotos, die ganze Palette halt, bis hin zur Werbung.



Beeindruckt nicke ich mit dem Kopf, bin aber ein wenig verwirrt. "Was ist dies eigentlich für ein Laden", frage ich schließlich. "Ein Barbier, eine Bar oder doch ein Fotostudio?" "Alles!" raunt es mir entgegen. "Aber in der Hauptsache geht es um Frisuren." Das trifft sich gut, geht es mir durch den ungestylten Kopf, und setzte mich vor einen der Spiegel. Wenig später beginnt Joerg, der Besitzer dieses vielseitigen Geschäftes, meinem Haar wieder einen optischen Sinn zu verleihen. Ich beglückwünsche ihn zu diesem Laden. "Wirklich eine Runde Sache", lässt mein Mundwerk verlauten. "Noch nicht ganz", erklärt der Mann mit der Schere. Eine Band soll hier noch spielen, denn mit Rhythmus lässt es sich besser arbeiten." "Und angenehmer sitzen", füge ich begeistert hinzu. Zum Schluss lasse ich meinen Blick noch einmal umherschweifen. Perfekt und modern, wie es in unseren Goldenen Zwanzigern sein sollte. Dann trete ich wieder hinaus. Die Tür zu dieser Welt schließt sich und ich bin wieder im normalen Leben. Nach wenigen Schritten macht sich ein Verlangen in mir breit.
Ich will zurück ... zurück in die Vergangenheit ... zurück in den Corleone Barber Shop! (aus: Szene Shopping Guide 2005)


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